A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Y Z

Kategorie: Kinderheilkunde/ Autismus

© Gelpi fotolia.com

CEASE-Therapie

Beschreibung

Kinder sind heutzutage durch die frühen Impfungen und häufigen Medikamentengaben vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt, gegen die sich ihr junger Körper nicht wehren kann.

Die ersten 2 Lebensjahre sind besonders wichtig für die Entwicklung eines gesunden Nerven- und Immunsystems. Genau in dieser Zeit wird aber z.B. ausgesprochen viel geimpft, das heißt, der Körper wird aufgefordert, sich neben seiner "normalen" Entwicklung zusätzlich mit verschiedenen Erregern auseinanderzusetzen und Antikörper zu bilden. Wenn der kindliche Körper dann mit teils chronischen Infekten reagiert, kann man diese Reaktion als normal betrachten. Oder man stuft sie ein als Bestreben des Körpers, die ganzen Fremdstoffe wieder loszuwerden, die man ihm zugeführt hat.

Letztere Betrachtung ist Grundlage der CEASE-Therapie. Man geht davon aus, dass durch die Impfungen und häufige Gabe von schulmedizinischen Medikamenten (Antibiotika, Kortison etc.) irgendwann das Fass zum Überlaufen gebracht wird und der Körper diese Belastung nicht mehr ausgleichen kann. Dann zeigen sich manifeste Krankheitsbilder wie Allergien, Asthma, andere chronische Krankheiten oder eben Erkrankungen des autistischen Formenkreises, auf den sich die CEASE-Therapie hauptsächlich bezieht. Die Ansicht, dass das Fass zum Überlaufen gebracht wurde, erklärt auch, warum Autismus sehr oft erst im 2. oder 3. Lebensjahr auftritt, nachdem die vorherige Entwicklung des Kindes altersgemäss verlief: vorher war das Fass noch nicht voll.

CEASE steht für "Complete Elimination of Autistic Spectrum Expression", auf deutsch die komplette Auflösung von Störunges des autistischen Spektrums. Wenn man "to cease" aus dem englischen übersetzt, bedeutet es aufhören, enden, etwas beenden.

Tinus Smits begann in den 90er Jahren, Impfungen bei Kindern mithilfe der Isotherapie zu entstören. Hierbei werden die Impfstoffe in homöopathischer Potenz gegeben, die vermutlich zur vorliegenden Erkrankung geführt haben. Im Gegensatz zur Homöopathie (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) behandelt man hier Gleiches mit Gleichem. Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Gemütsschwankungen, Aggressionen, Ruhelosigkeit, AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit- (und Hyperaktivitäts-) Syndrom) besserten sich schnell, wenn die Impfungen entstört waren. Ebenso besserten sich die Symptome chronischer Erkrankungen wie z.B. Allergien oder Asthma.

Im Laufe der Zeit erweiterte Tinus Smits das Spektrum der zu entstörenden Stoffe. Heute werden – neben Medikamenten – beispielsweise auch Narkosemittel, Aspartam oder Bisphenol A (in vielen Kunststoffen enthalten) mit entstört.

Neben der Entstörung der Impfungen und schulmedizinischen Medikamente (Antibiotika, Kortison u.a.) beinhaltet die CEASE-Therapie die Einnahme von einigen Nahrungsmittelergänzungen (Vitamin C, Fischöl und Zink) und nach Bedarf die Gabe von homöopathischen Mitteln.

Für wen und wann:

Hauptsächlich für Kinder, es gibt aber keine Altersbegrenzung. Für Menschen, die an Störungen des autistischen Spektrums oder an chronischen Erkrankungen leiden. So früh wie möglich, sobald sich Symptome zeigen.

Gegenanzeigen: Keine.

Preise und Bedingungen:

Wie in der Klassischen Homöopathie ist der erste Termin der aufwändigste und damit auch teuerste. Es wird ein Entstörungsplan erstellt, nach dem dann die Behandlung erfolgt. Im Zuge der Begleitung sind meist weitere Gespräche erforderlich (ca. alle 2-4 Wochen), in der Regel telefonisch und von etwa 10 – 30 Minuten Dauer.

Die Kosten für die isotherapeutischen und homöopathischen Mittel sowie die Nahrungsmittelergän-zungen kommen noch hinzu.

Autorin: Angelika Hoffmann, Heilpraktikerin

Quelle: Tinus Smits: Autismus – zutiefst verzweifelt, Emryss-Verlag

Datum: 09.12.2016

Hintergrund/Kontext
Aufgrund seiner Erfahrungen in der Behandlung von über 300 autistischen Kindern entwickelte Tinus Smits, ein niederländischer Arzt und Homöopath, diese Therapie. Sie basiert auf der Annahme, dass die Einnahme von schulmedizinischen Medikamenten (z.b. Antibiotika, Kortison) oder Impfungen zu energetischen Blockaden im Gehirn führen können, die zur Entwicklung von mehr oder weniger ausgeprägten Krankheitsbildern beitragen.